Samstag, 15. April 2017

genau vor einem Jahr mit 10 % ...............................

Heute genau vor einem Jahr war die Schlüsselübergabe zum Ladenhaus - ja, es ist tatsächlich schon wieder ein Jahr her!................



........Wer mal schauen möchte, wie Haus und Garten am Tag der Schlüsselübergabe ausgesehen haben, kann gerne nochmals HIER SCHAUEN (KLICK) - aber keinen Schreck bekommen, bei den Farben damals hätte man "blind" werden können! Und ja, es war SEHR viel Arbeit, die wir uns das vorgenommen hatten!.............
 

.................was haben wir in den kommenden Wochen / Monaten geraxt - und vieles, was wir und vorgenommen haben, konnten wir auch umsetzen. Ohne viele helfende Hände von Familie, Freunden und Mitarbeitern hätten wir das niemals geschafft ...........
 

............... Es wurde ein ganzer Container Bauschutt aus dem Haus getragen, viele Eimer Lehmfarbe verstrichen, unzählige qm Lehmputz freigelegt und auch viele Liter Lackfarbe an Türen, Fenstern und Böden verstrichen............
 

 .........es wurdem teilweise wahre Patina-Schätze an den Wänden freigelegt...............



...................es wurde gesägt, gehämmert, gebohrt - eben das ganze "Programm", bis der Laden so war, dass er dann eröffnet werden konnte......
 

..........Und all die Mühe hat sich so sehr gelohnt - der größte Lohn für uns ist noch immer, wenn Kunden kommen, durch die Räume wandern und uns dann fragen, wohnen Sie hier auch - es wirkt hier alles so wohnlich, gemütlich, harmonisch, friedlich - so möchte ich auch wohnen. Ein größeres Lob gibt es für mich nicht!............



...........wie oft hab ich abends noch bis in die Dunkelheit mit dem Held im Wintergarten gesessen - haben wir Pläne geschmiedet, was wir wie gestalten könnten............
 

..........so manches Projekt fiel uns (also eher mir) noch kurz vor knapp ein, wurden Handwerker angefleht, uns doch bitte noch mit in den Terminkalender einzubauen, dass noch rechtzeitig alles fertig wird.................



.........manche Wünsche, Träume, Ideen liessen sich dann aber doch nicht so schnell umsetzen, wie ich es mir gewünscht hätte - wie z.B. einen Hühner/Entenstall. Aber es müssen ja auch noch Ziele und Träume bleiben!...................
 

........immerhin, eine Schwimmgelegenheit für Enten wäre ja schonmal da - ob wir es in diesem Jahr dann schaffen, diesen Traum umzusetzen?...............



.............auf jeden Fall möchtem wir mit Euch feiern und uns auch bei Euch unzähligen Kunden mal wieder bedanken! Viele Kunden begleiten uns schon seit vielen Jahren, es sind vielfach herzliche "Verhältnisse" entstanden - ich finde, das ist mal ein DANKESCHÖN wert, denn treue Kunden empfinden wir als große Auszeichung! ................



.......Darum gibt es ab heute 15.04. die nächsten 3 Wochen  bis einschliesslich 07.05.2017 einen 10%-SALE  in unserem ONLINESHOP und natürlich auch im LADENHAUS !!! auf alle Artikel,ausgenommen sind neue Magazine / Zeitschriften / Bücher, Versandkosten, die Gutscheine UND die Artikel, die in ihrer Artikelnummer ein    K   haben!...............
 

.....Beispiel: Artikelnummer 12345 ist im 10%SALE - Artikelnummer 12345K wäre NICHT im 10%SALE. Klingt kompliziert, ist es aber nicht, denn in den Artikelbeschreibungen sind ja auch die Artikelnummern immer mit angegeben. Da aber unser Shop-System nicht ganz so intelligent ist und diese verschiedenen Artikelnummern nicht filtern kann beim Kauf, gibt es NACH dem Kauf innerhalb von 24 Stunden eine BERICHTIGTE BESTELLBESTÄTIGUNG, wo wir dann auch die 10% SALE dann rausrechnet haben......



....................ich hoffe, dass ich das halbwegs verständlich erklärt hab und wünsche allen unseren Kunden viel Freude beim stöbern und kaufen! - Eure Jacqueline

Freitag, 14. April 2017

eine Odyssee - wer weiß, wohin........................



Dieser Post heute wird mal wieder ein "echter" Hundepost - und es ist eine lange Geschichte! Eine lange Odyssee, von der noch niemand weiß, wie sie im Endeffekt ausgehen wird..............



......Es ist die Geschichte einer Riesenhündin, die am 13.12. im Straßengraben in Komotini / Griechenland gefunden worden war - abgemagert bis auf die Knochen lag sie da und konnte nicht mehr aufstehen.........
 

 ........Die Tierschützer hatten sie auf der täglichen Fütterungstour gefunden, wo sie die Plätze der Hunde anfahren, die ausserhalb der Shelter leben und regelmäßig gefüttert werden. Eine Arbeit, die nicht nur viel Logistik erfordert, sondern auch Zeit, denn diese Plätze liegen meistens ausserhalb der Stadt - kleinere Brachen oder auch verlassene Industriegelände usw. damit sie möglichst niemanden stören. Wie lange die Riesenhündin da gelegen hat, kann keiner sagen - sie konnte nicht mehr aufstehen. Hatte kleine Wunden überall am Körper und konnte nicht mehr aufstehen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie einem Auto in die Quere gekommen ist. Und kaum einer weicht auf den Straßen einem Hund aus - im Gegenteil, teilweise werden die Hunde mit den Autos dort sogar noch gejagd. Etwas, was man sich eigentlich als "normal gepolter Mensch" garnicht vorstellen kann. Die völlig ausgekühlte Riesenhündin wurde also ins Auto verladen, und kam zum ersten Checkup auf die Krankenstation im öffentlichen Shelter. ...........



...........Ziemlich schnell war klar, sie muss sofort geröngt werden. Es wurde vermutet, dass sie Brüche im hinteren Bereich hat. Nun ist das in Griechenland nicht so einfach, wie wir uns das vorstellen. Komotini liegt etwa 150 km von Thessaloniki entfernt. Ein Pfleger ist den ganzen Tag unterwegs und es kostet viel Sprit. Zum einen, ist der Pfleger nicht da, fehlt er bei der Betreuung der verbliebenen Tiere im Shelter - und für einen Hund "lohnt" die Fahrt kaum. Auf der Krankenstaion an sich fehlt es an ALLEM und genau zu dieser Zeit, war auch dem einzigen Tierarzt im Shelter von der Stadt gekündigt worden. Es herrschte also ziemliches Chaos. Dazu kamen die Witterungsverhältnisse - es begann zu schneien - ein Wetter, dass in Griechenland nicht "normal" ist. -10° in den Nächten...........



..........die Hundepaten begannen für die Riesenhündin (und einige andere Notfälle) zu sammeln, dass die Fahrtkosten getragen werden konnten und die Tiere in die Klinik nach Thessaloniki gebracht werden konnten. Am 19.12. war es dann soweit. Sie wurde nach Thessaloniki in die Tierklinik gebracht...........

 

...............Um die Weihnachtszeit steht auch Griechenland die Welt fast "still". Die Riesenhündin, die inzwischen auf den Namen Martha getauft war,  wurde zumindest noch geröngt. Die Wirbelsäule war zum glück unverletzt - ABER die Hüften waren mehrfach gebrochen..............



..............eine finanziell verheerende Diagnose und bei einem solch großen Hund (Schulterhöhe ca. 72 cm)  mit entsprechendem Endgewicht später sowieso. Die Tierklinik in Thessaloniki wollte es trotzdem wagen - was mit den OP-Kosten und der Nachsorge sein würde, stand erstmal in den Sternen. Es war auch klar, sie würde lange in der Klinik bleiben müssen - sie musste ohnehin für die OP erstmal ein wenig zulegen. UND es wurde Herzwurm festgestellt, der dringend behandelt werden musste. Eine typische Mittelmeerkrankheit, die über eine besondere Mückenart dort übertragen wird. ..........



............am 30.12. war es dann soweit - Martha wurde operiert. Bekannt ist, dass auf jeden Fall der eine Hüftkopf entfernt wurde. Eine bei einem solch großen Hund riskante OP - aber die Alternative wäre einschläfern gewesen. Also erstmal KEINE Option.............



...........Dann hiess es erstmal warten - würde Martha wieder aufstehen / stehen / gehen können? Würde die OP den gewünschten "Erfolg" bringen? Und ja, das "Wunder" geschah - am 03.Januar machte Martha ihre ersten Schritte. Noch immer klapperdürr muss sie aber über einen unbändigen Lebenswillen verfügen. Und immer wieder hieß es in den Nachrichten aus der Klinik: sie ist so geduldig, lieb und freundlich..............


......Dann kamen die Nachrichten, sie hätte an dem rechten Bein ein "neurologisches" Problem - aber
das würde sich mit der Zeit geben. ...........sie kam langsam zu Kräften .........eine Pflegerin dort bemühte sich besonders um Martha. Begann mit kleinen Spaziergängen. Aber wie das in einer Klinik so ist, viel Zeit bleibt für den einzelnen Hund nicht - UND, auch wenn es eine Klinik ist, kann man die Praxen und Kliniken dort nicht mit denen bei uns in Deutschland vergleichen. UND jeder Tag kostet natürlich auch Geld / viel Geld - also wurde weiter gesammelt. Jeder versuchte auf seine Art zu helfen. Wir versteigerten ein antikes Legeei - eine befreundete Händlerin aus der Schweiz übernahm sogar für einen ganzen Monat die Klinikkosten für Martha. Dann war sie kräftig genug, dass sie die Herzwurmbehandlung bekommen konnte - eine Behandlung, die, wenn das Serum gesetzt wird, nicht nur weh tut, sondern auch bedeutet, dass der Hund dann wieder 4 Wochen strenge Ruhe halten muss, damit es nicht zur Thrombose oder Schlanganfall kommt. Und diese Behandlung hat sie / Martha auch mit Bravur hinter sich gebracht. Wieder zeigte sich, welch unbändigen Lebenswillen sie haben muss..............

 

..........Die ganze Zeit schon machte sich der Hundepaten e.V. und somit meine Freundin Sylvia große Sorgen: was würde aus Martha werden? Irgendwann musste eine Pflegestelle gefunden werden - oder sie kam ins Shelter zurück. Und dann? Weit und breit war keine Pflegestelle in Sicht. Entweder belegt oder sie stellten Bedingungen, dass die weiteren Kosten übernommen wurden - es wurde eine Blankozusage verlangt. Und eines war klar: Sie ist ein großer Hund - also hat sie auch entsprechend Appetit. Sie ist ein "versehrter" Hund - keiner konnte vorher sagen, welche Kosten noch entstehen würden, wenn man Martha medizinisch ordentlich weiter versorgen wollte. Was würde gemacht werden müssen, usw.. Ende März dann, als es wirklich brenzlig wurde, haben der Held und ich dann beratschlagt - wäre es uns möglich, was für Martha zu tun? Würden wir uns das zutrauen? Hatten wir die Kapazitäten? Und der Held meinte nur: das kriegen wir hin - das Rudel ist ausgeglichen, Willi hat ein gutes Zuhause gefunden - warum also sollen wir es nicht wagen? Wir machen das, wir kriegen Martha wieder hin - ABER NUR ALS PFLEGEHUND war seine Bedingung! Also wurde alles abgesprochen - Sylvia war sprachlos und hat sich gefreut wie doll. Marthas Zukunft war erstmal gesichert. Nun haben wir ja hier schon eine Martha - unser Martha-Mädchen aus Griechenland.....................



.......sie haben wir ja auch mit Hilfe unserer Tierklinik wieder fit bekommen. Heute rennt sie trotz Hüftkopf-Resektion und Stahlplatte im Vorderlauf wie ein Karnickel so schnell. Also musste die Riesenhündin einen anderen Namen bekommen. HILDE wollte der Held - also hieß sie ab sofort HILDE. Nun begann der organisatorische Teil. Sie musste für die Ausreise vorbereitet werden - meine Flüge mussten gebucht werden. Tierschützer vor Ort wurden um Unterstützung gebeten - denn ich spreche ja kein Wort Griechisch. Und am Flughafen ist es schon vor Vorteil, wenn man einen Menschen zur Seite hat, der sich mit den Gepflogenheiten auskennt, usw. Am Montag dann war es  soweit. In aller Herrgottsfrühe ging es los........
 

........Gelandet in Thessaloniki wurde ich in Empfang genommen und es ging quer durch die Stadt zur Tierklinik. Endlich durfte ich Hilde selbst kennenlernen - mir selbst ein Bild von ihr machen. Wie würde sie sein?............

 

..........sie war tatsächlich SEHR STATTLICH - immer noch mehr als schlank aber lieb / gutmütig auf den ersten Blick. Dann rückte die Tierpflegerin mit der Sprache raus: sie mag keine anderen Hunde auf ihrem Territorium, wenn sie ihr zu nahe kommen............na prima. Ist ja kein Problem, wo wir ja unser Rudel haben....

 

.....die organisierte Box war zu klein - na prima, wo es doch internationale Standards gibt, wie groß die Transportbox sein soll. Und mein Flieger ging in wenigen Stunden. Es war ein unsagbares Glück, dass der Shop, der der Tierklinik angeschlossen ist, in der hintersten Ecke noch eine passende Flugbox hatte. Wie heißt es so schön: Probleme sind dazu da, dass sie gelöst werden. Also Flugbox zusammengebaut, Leine und Halsband gekauft - denn alle Halsbänder, die wir haben, sind definitiv zu klein für Hilde und ab zum Flughafen. Hilde war die Ruhe selbst. Sie interessierte sich nicht für die Hektik am Flughafen, ging anstandslos durch die Sicherheitsschleuse, als hätte sie das schon täglich geübt, kletterte willig in ihre Box und wir konnten die Reise antreten. ...........



..............wie würde Hilde auf die Reise reagieren? Na, wie wohl, sie war die Ruhe selbst, als ich sie in Berlin aus der Box nehmen konnte. Also nicht nehmen, sondern sie stolzierte heraus. Und war DA - 40 kg Hund standen einfach da und schauten sich um. Klar, müde von der Reise - genauso wie ich............



.......Der Held und ich, wir waren beide erschrocken über ihr linkes Bein, es schlenkerte mehr, als dass sie damit laufen kann. Es war sofort klar: wir mussten sie in unserer Tierklinik auf den Kopf stellen lassen. Aber erstmal nach Hause. Was würden unsere Fellträger zu dieser Grande Dame sagen? Was würde SIE zu den anderen Fellträgern sagen? Es war schon dunkel, als wir Zuhause ankamen. Also alle Fellträger ins Haus, Auto auf den Hof und erstmal Hilde raus. Sie war ganz besoffen von den Gerüchen, pieselte und stakste durch den Hof. Dann holten wir einen nach dem anderen unsere Fellträger aus dem Haus. Die ruhigsten zuerst. Jeden knurrte sie erstmal an - ein ganz tiefes Grollen aus den Tiefen diesen Riesenhundes. Mr.Gin sagte sie sehr deutlich ihre Meinung, als er sie am Hinterteil beschnüffeln wollte. Es dauerte eine Weile, dann befriedete sich die Lage - Hilde hatte wohl verstanden: hier wohne ich erstmal - also müssen wir uns alle arangieren. Es gab einen kleinen Mitternachtssnack für sie separat und dann stakste sie erstmal durchs Haus. Treppen waren erstmal eine Kathastrophe. Naja, wirklich Treppen sind es ja nicht ins Haus hinein. 2x 2 Stufen - aber das will mit lädierter Hüfte und kaputtem Bein auch erstmal bewältigt werden. ....

 

...........alle anderen machten einen großen Bogen um sie - nur die kleine NANNI, die kennt ja keine Angst. Denkt sich immer, wenn die Großen sie anschimpfen: das meinen sie ja nicht so - da ist noch "Spielraum". Aber bei Hilde hatte sie sich dann doch "verrechnet". Sie ist wirklich friedlich, tolleriert die anderen Fellträger, aber kann es so garnicht leiden, wenn ihr der Raum zu eng gemacht wird. Sie hat eben viel HSH-Blut in sich - ist eben kein typischer "Rudelhund" sondern lieber für sich alleine. Und so bekam Nanni mächtig eins hinter die Ohren - seitdem weiß sie - schauen ja, aber kuscheln NEIN .............



......ja, und in den letzten Tagen haben wir Hilde wahrlich besser kennenlernen können. Die meiste Zeit bin ich ja mit ihr zusammen. Sie ist tatsächlich eine Seele von Hund. Man merkt ihr an: sie registriert jede Einzelheit. Lernt unglaublich schnell - aber nur, was SIE für richtig empfindet. Testet aus, was man denn tatsächlich ernst meint - stärker als jeder andere Fellträger, den ich bis jetzt kennenlernen durfte. Sie genießt es, durch den Garten zu laufen. Und schaut auch genau, was die anderen Fellträger machen. Sie versteht ja kein Deutsch - aber Handzeichen merkt sie sich sehr schnell! Als hätte sie eine Speicherplatte im Kopf. Und so ist es schon putzig: wenn ich Martha rufe (also unser Martha-Mädchen), dann kommt sie auch angeschlenkert. So hat der doppelte Name sogar sein Gutes! Der erste Termin für die Tierklinik in Berlin war dann für den nächsten Tag / Dienstag gleich angesetzt - morgens beim Gartenrundgang ist dann dieses Viedeo entstanden.........

.............Das Taxi war bestellt und stand auch frühzeitig vor unserer Tür - und Hilde wollte zuerst partout nicht einsteigen. Welch ein Glück, dass die Taxifahrerin selbst Hunde hat - sie hatte eine Engelsgeduld und irgendwann hatte Hilde das Taxi "für gut befunden" und es ging zum Bahnhof. Karten waren gekauft - aber Hilde war mit nichts zu überreden, überhaupt in die Bahn zu steigen - und die wartet ja bekanntlich nicht, bis ein Fellträger sich bereit erklärt, einzusteigen. Und Gewalt wollte ich auch nicht anwenden. Das bringt auf Dauer GARNICHTS. Erst recht nicht bei ihr - sie merkt sich ja ALLES. Also Termin abgesagt und wieder nach Hause. Hilde war sehr mit sich zufrieden. Und so gab es dann am Mittwochabend einen erneuten Termin - diesmal holte uns der Held mit dem Auto ab. Fand Hilde auch viiiiiel angenehmer, denn das Auto kennt sie ja schon!..........



.......also ab in die Klinik..............
 

.....Wir erzählten ihre Geschichte, soweit wir sie wußten, die Röntgenbilder wurden studiert und die Miene der Ärztin verdüsterte sich immer mehr. Es war sofort klar: Hilde musste geröngt werden - und wohl auch ein 3-D-MRT gemacht werden - beides geht aber nur unter Narkose. Dafür braucht Hilde ein starkes Herz! Die Ärztin hörte sie ab - dann der Schock: Hildes Herz schlug sehr unregelmäßig. War es die Aufregung? Eher nein, denn sie war ruhig, die Athmosphäre während der Untersuchung war entspannt. Also erstmal zum Herz-Sono. Wir hatten ein solches Glück, dass die Ärztin, die die erste Untersuchung von Hilde durchführte, Kardiologin ist. Besser konnten wir es nicht treffen! Das das Herzsono wurde absolviert und der Verdacht wurde Gewißheit: Hilde hat ein stark vergrößertes Herz und Herzflimmern (Vermutlich eine Nachwirkung der Herzwurmbehandlung) - eine Narkose für die weiteren Untersuchungen also erstmal undenkbar. Die Gefahr, dass sie nicht mehr aufwacht, ist zu groß. Nun muss das Herz erstmal mit Medikamenten stabilisiert werden. Es wurden außerdem alle nötigen Blutuntersuchungen veranlaßt und die Medikamente fürs Herz zusammengestellt und dann ging es mit dieser niederschmetternden Diagnose wieder nach Haus. Wir hoffen jetzt erstmal, dass sich das Herz soweit "fängt", dass dann in der nächsten Woche die wichtigen Untersuchungen gemacht werden können. So von aussen betrachtet merkt man ihr das veränderte Herz garnicht an. Sie freut sich des "Lebens"! schaukelt durch den Garten .....



......und versucht immer in meiner Nähe zu sein. Gestern musste ich einfach nur schmunzeln. Die Wohnzimmertür war offen - ich bin kurz raus, um was zu holen - komme zurück und sehe DAS.........

 

.......wie um alles in der Welt, sie auf das Sofabett gekommen ist - ich weiß es nicht ...............



...........ich denke, wenn sie wirklich was will, dann schafft sie das auch! Eigentlich die besten Vorausetzungen, dass sie wieder gesund wird!......

 

........und auch dieses Bild ist so typisch für sie und auch unsere "alteingesessenen" Fellträger - sie haben sich arangiert. Haben anerkannt: sie ist die Größte im Rudel und hat ihre Eigenheiten - das wird akzeptiert - alle halten den gewollten Abstand,..............
 

............. aber sind trotzdem beieinander ...............



.....und eines darf man dabei nun wirklich nicht vergessen: das Rudel kennt sich - es sind acuh von den Anlagen her "Rudelhunde" und Hilde definitiv eine Einzelgängerin - ein HSH. Und wenn man das bedenkt, dann muss ich sagen, es grenzt wirklich schon an ein Wunder, dass es hier dermaßen friedlich abgeht. Alle richten sich nach ihr. Ist sie aufmerksam, dann sind es alle anderen auch - ist sie ruhig und entspannt, sind es alle anderen auch! Die Einzige, die so überhaupt nichts auf das gibt, was Hilde erwartet, die sie schlicht mit Nichtachtung belegt, ist unsere weise alte Usca. Die wird aber auch nicht angegrummelt, wenn sie zu nah an Hilde dran ist. Und so sieht man es wieder: läßt man seinen Fellträgern ihre Eigenheiten, klären sie das Meiste ganz alleine. Ob wir Hilde jemals vermitteln werden können, steht derzeit noch absolut in den Sternen. Jetzt muss sie erstmal zur Ruhe kommen und wir werden schauen, was wir für sie tun können, dass sie ein gutes und vor allem schmerzfreies Leben führen kann - Eue Jacqueline

 

Samstag, 8. April 2017

Wildwuchs nach dem Winterschlaf........................

Ja, ich glaube, Wildwuchs trifft es am besten, was sich dieses Jahr im Hof im kleinen Haus "abspielt"! Und so hab ich gestern Nachmittag mal wieder Bilder rund um das "kleine Haus" gemacht. Die Bilder sind leider teilweise ein wenig dunkel geworden........
 

........Ich hatte im letzten Jahr einige Vergissmeinnicht im Hof in die Kübel gepflanz gehabt. Und die haben sich scheinbar recht wohl gefühlt und fleissig ausgesamt...............



.........und so spriessen sie nun in allen Ritzen und Spalten der Ziegelsteine am Boden, die sie nur finden konnten...........



................ok, "Beikräuter" auch. Die wurden dann aber doch eleminiert - sprich aus den Ritzen zwischen den Steinen gestern gefriemelt. Erstaunlich, wie hartnäckig sich Gewächse verkrallen können, wenn sie irgendwo der Meinung sind: hier ist es schön, hier bleibe ich..........



..............ich bin so gespannt, wie es in ein paar Tagen aussehen wird, wenn die ersten Vergissmeinnicht ihre kleinen Blüten öffnen werden! ...........
 

..................Dann werden wir wohl durch wahre Blütenwolken laufen. Denn hinter dieser Wand befindet sich das "Paradies" der Fellträger............
 

................... Der Tiefkühler, in dem wir ihr Fleisch für die Woche einlagern...............

 

...unsere Regenwassertonne hat leider den Winter nicht "überlebt" und ist undicht geworden. Mal schauen, wo wir für dieses Jahr wieder solch eine "Oskar-Tonne" finden werden.............
 

............... Diese Regenwassertonnen sind zwar auch ein Paradies für Mücken, aber die Pflanzen freut es, mit Regenwasser gegossen zu werden!............
 

..........Und nun nehme ich Euch mit in den Vorgarten..............



........meine heißgeliebte Gartenlaube hat den Winter (und den Schnee auf dem Dach) gut überstanden. Der Knöterich musste stark zurückgeschnitten werden - dem geht es in den Zinkkübeln richtig gut!...........
 

..........und so wurde der Knöterich erstmal mächtig "frisiert und die Laube in den vergangenen Tagen aus dem Winterschlaf geholt.............



.......die Olivenbäume durften aus dem Winterquartier wieder ins Freie ziehen...............
 

........und jede Menge Stiefchen in blau und weiß sind eingezogen..............



..........und auch hier "amüsieren" sich die ausgesamten Vergissmeinnicht in den Ritzen zwischen den Ziegelsteinen................


.......Mal schauen, wann es wieder warm genug ist, den Mittagskaffee hier draussen einzunehmen..........
 

.......oder an einem lauschigen Abend noch bei Kerzenschein zu sitzen und über "Gott-und-dieWelt" zu reden....................



........wir stehen ja noch ganz am Anfang der schönen Jahreszeit und bekanntlich ist ja Vorfreude die schönste Freude!................
 

.....und geht man um die Laube herum.......



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.........steht links noch das alte Kaufmannsregal mit den Kräutern. Einige haben den Winter gut überlebt. Andere werden nachgepflanzt werden müssen - so ist das ja überall!...........



..........Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende! Eure Jacqueline